Hypnotherapie


Zu dieser Methode gibt es sehr viel Erklärenswertes, im Folgenden beschreibe ich nur einen kleinen Ausschnitt.

Vorbereitung:

Es ist selbstverständlich, dass vor der ersten Tranceinduktion genau besprochen wird, was die Klientin, bzw. der Klient dazu wissen muss.

Veränderung des Bewußtseinszustandes:

In der Trance erreicht man einen besonderen Bewusstseinszustand, den die meisten Menschen auch aus eigenem Erleben kennen, die Konzentration auf etwas ganz Bestimmtes, die so tief ist, dass alle anderen Wahrnehmungen aus dem Bewusstsein verschwinden. In etwa so, als wenn man ein spannendes Buch liest und die Welt um einen herum versinkt.

Das Geschehen lässt sich auch mit dem Effekt vergleichen, den man erlebt, wenn man bei wichtigen Entscheidungen sagt, man möchte eine Nacht darüber schlafen, und am nächsten Tag weiß man plötzlich, was für einen die richtige Wahl ist.

Im zweiten Beispiel hatte Ihr Unbewusstes die Möglichkeit aktiv zu werden. Viele nennen es auch das Unterbewusstsein, welches sich der Kontrolle des gewöhnlichen Bewusstseins entzieht, aber unser inneres Leben entscheidend mitbestimmt.

Veränderung:

Jeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass er von seinem Verstand her einsieht, was er tun oder nicht tun sollte und dies merkwürdigerweise einfach nicht schafft, weil da in einem etwas wirkt, was offensichtlich stärker ist.

In der Trance ist es möglich, genau mit diesem so starken Teil Kontakt aufzunehmen. Es ist ein gutes Gefühl, mit dem eigenen Unbewussten in Kontakt zu kommen, denn es ist der Ort in uns, wo wir ganz und gar bei uns selbst sind.

Die Fähigkeit in eine Trance zu gehen, die sich durch Anleitung und etwas Übung vertiefen und erweitern lässt, wird im therapeutischen Rahmen genutzt, um Probleme auf einer Ebene zu lösen, die einem im normalen Alltagsbewusstsein selten zugänglich ist. Es ist ein Prozess, in dem das Unbewusste zu Wort kommt, um den Kern und Sinn des momentanen Problems fühlbar zu machen.

So kann man im therapeutischen Tranceprozess dem Unbewussten neue Lösungswege anbieten.

Kontrollverlust?

Es gibt Menschen, die fürchten, sie könnten in der Trance die Kontrolle verlieren, manipuliert werden oder nicht mehr wissen, was in der Trance geschehen ist. So etwas haben wahrscheinlich die meisten auch schon einmal im Fernsehen unter dem Motto Showhypnose gesehen.

Als ausgebildete Hypnotherapeutin kann ich nur davor warnen, bei einer Showhypnose mitzumachen, denn in einem solchen Rahmen ist es dem Hypnotiseur nicht unbedingt möglich, tatsächlich auf jeden Einzelnen zu achten und angemessen mit ihm umzugehen; wenn es ganz unglücklich läuft, kann es sogar zu schweren Störungen kommen.

Vertrauen:

In der modernen Hypnotherapie ist es selbstverständlich, dass alles im Einverständnis mit dem Klienten passiert.

Denn gerade dann kann in ihm eine sehr heilsame Entwicklung einsetzen. Bewährt hat sich die Arbeit mit Hypnose vor allem bei seelischen Blockaden und Belastungen, eingefahrenen Verhaltensmustern oder psychosomatischen Problemen. Gerade wenn man mit anderen psychotherapeutischen Verfahren nicht weiterkam, kann in der Hypnotherapie eine große Chance liegen.

Medizinische Hypnose, bzw. Hypnotherapie

Sehr unterstützend für Schmerzpatienten, hilfreich bei der Begleitung von Krankheit, insbesondere auch in der psychoonkologischen Begleitung, auch unterstützend bei Ängsten, Phobien, Panikattacken Burnout - Prophylaxe bzw. Behandlung, wenn dieser Zustand schon erreicht ist.

Wichtig dabei ist, zu wissen, dass sich beim Burnout das Nervensystem im Dauerstress befindet und genau hier tiefe Trancezustände dabei helfen können, eine Tiefenentspannung zu erreichen.